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Mundschleimhautentzündung

Die Stomatitis, oder Mundschleimhautentzündung, ist eine schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhäute. Es handelt sich hierbei um eine eigenständige Krankheit. Allerdings kann eine Mundschleimhautentzündung auch als Begleitsymptom auftreten. Die Mundschleimhautentzündung hat unterschiedliche Begleiterscheinungen. Die Mundfäule stellt eine Sonderform der Mundschleimhautentzündung dar. Aber auch Aphten oder andere Orale Krankheiten treten in Begleitung mit Entzündungen der Mundschleimhaut auf.

Mundschleimhautentzündung
Entzündung der Mundschleimhaut

Eine Mundschleimhautentzündung kann im gesamten Mundbereich vorkommen. Dabei kann sich die Entzündung der Mundschleimhaut großflächig im Mundraum ausbreiten. Eine Mundschleimhautentzündung kann aber auch nur begrenzt auf ein paar Areale im Mund ausgebreitet sein. Die Entzündung der Mundschleimhaut ist sehr schmerzhaft und kann auch dazu führen, dass deswegen nicht richtig gegessen oder getrunken werden kann, etwa bei der Mundfäule.

Die Aphte – eine Form der Mundschleimhautentzündung

Eine Form der Mundschleimhautentzündung ist die Aphte. Der Schleimhautdefekt äußert sich durch ovale oder rundliche Bläschen, die sich häufig im Mund befinden. Eine Aphte kann an den Innenseiten der Lippen, am Zahnfleisch, an den Mandeln, an der Zunge und am Gaumen auftreten. Hierbei ist die entzündete Stelle umgeben von einem rötlichen schmerzhaften Randsaum. Die Bläschen bei der Mundschleimhautentzündung platzen innerhalb der ersten Tage auf. Da das Infiltrat, welches sich in der Blase befand, direkt auf die Schleimhaut trifft, kann dieses sehr schmerzhaft sein. Wenn die Aphte aufgeplatzt ist entsteht ein Febrinbelag. Dieser festhaftende Belag sieht milchig aus und bleibt von einem roten Randsaum umgeben.

Im Bereich dieser Mundschleimhautentzündung klagen die Betroffenen häufig über ein Brennen oder Jucken. Besonders beim Essen oder Trinken werden diese Symptome verstärkt. Vor allem wenn Betroffene mit einer Mundschleimhautentzündung etwas säuerliches zu sich nehmen. Eine Aphte kann auch an anderen Schleimhäuten, wie etwa die im Genitalbereich, auftreten. Das ist allerdings sehr selten. Am häufigsten tritt die Mundschleimhautentzündung auf.

Aphten – schmerzhafte Entzündungen der Schleimhaut

Zwei bis zehn Prozent in Deutschland leiden an einer solchen schmerzhaften Mundschleimhautentzündung. Hier handelt es sich bei rund 85 Prozent um eine Minor Aphte. Hierbei handelt es sich um eine oberflächige Entzündung, bei der die Schädigung nicht größer als einen Zentimeter ist. Diese Aphte heilt innerhalb von einigen Tagen aus. Nach ein bis zwei Wochen ist die Minor Aphte dann ganz verschwunden. Eine andere Form der Mundschleimhautentzündung ist die Major Aphte. Diese ist bis zu drei Zentimeter groß. Die Ausheilung einer Major Aphte kann Wochen oder Monate andauern. Bei dieser Mundschleimhautentzündung wird die Schleimhaut tiefer geschädigt, sodass sich anschließend häufig Narben bilden. Eine Major Aphte treten seltener auf als eine Minor Aphte. Bei einer Mundschleimhautentzündung kann es auch vorkommen, dass mehrere kleine zur gleichen Zeit auftreten. Hierbei handelt es sich um eine herpetiforme Aphte, die noch seltener als die Major Aphte auftritt. Eine Aphte kann auch chronisch werden, sodass dann von einer rezidivierenden Aphtose gesprochen wird, wenn sie häufiger im Jahr auftreten.

Ursachen

Es gibt unterschiedliche mögliche Ursachen für eine Mundschleimhautentzündung. Eine mögliche Ursache ist ein mechanischer Reiz, welcher dauerhaft auf das Zahnfleisch ausgeübt wird. Dieses ist der Fall, wenn etwa die Zahnprothese nicht gut sitzt und dauernd eine Reibung am Zahnfleisch verursacht. Auch Zahnspangen können einen dauernden Reiz ausüben. Wird die Bildung der Mundschleimhautentzündung durch eine grauweiße Blase begleitet, so handelt es sich um eine Aphte. Das Zähne putzen kann ebenfalls als Ursache angegeben werden. Aphten bilden sich beispielsweise durch Verletzungen des Zahnfleisches, welche durch die Zahnbürste verursacht wurden. Eine andere mögliche Ursache sind die Inhaltsstoffe, wie etwa Natriumlaurylsulfat, welche sich in der Zahnpasta befinden. Eine unzureichende Zahn- und Mundhygiene sind ebenfalls Ursachen für die Bildung einer Aphte. Menschen die zudem viel Stress ausgesetzt sind, neigen eher dazu eine Mundschleimhautentzündung zu bekommen. Zudem spielt ein schwaches Immunsystem ebenfalls eine Rolle. Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehören ebenfalls zu den möglichen Ursachen einer entzündeten Mundschleimhaut.

Ein Mangel an Vitamin A, B, oder C kann ebenfalls zu der Bildung einer Aphte führen. Treten Mundschleimhautentzündungen dieser Art öfter auf, so kann ein Blutbild Aufschluss über einen möglichen Nährstoff- oder Vitaminmangel geben, welche als Auslöser in Frage kommen. Zu den möglichen Ursachen zählen außerdem systematische schwere Erkrankungen, wie etwa HIV – Infektionen, Morbus Behçet, oder Zöliakie.

Frauen leiden wesentlich häufiger unter solchen Entzündungen der Mundschleimhaut, sodass auch hormonelle Ursachen in Betracht gezogen werden. Eine Verbindung zum Menstruationszyklus, Schwangerschaft, oder Menopause gibt es allerdings nicht. Auch die Chemotherapie kann eine entzündete Mundschleimhaut zur Folge haben. Nichtraucher haben häufiger eine Aphte als Raucher, weshalb das Rauchen nicht zu den möglichen Ursachen zählt. Das liegt daran, dass es bei Rauchern zu einer negativen Verhornung an den Schleimhäuten kommt, welche der Bildung einer Aphte entgegenwirkt. Die Einnahme von Antibiotika und Antidepressiva können die Bildung der Aphte begünstigen, ebenso wie scharfe oder saure Nahrungsmittel. Bakterielle Infektionen können auch die Ursache sein für eine Mundschleimhautentzündung. Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika kommen dann zum Einsatz. Auch virale Infektionen kommen als Ursache in Frage für eine Mundschleimhautentzündung. Medikamente in diesem Fall sind Virustatika. Die Ursachen sind sehr vielfältig. In den meisten Fällen wird sie allerdings durch eine vorhergehende Zahnfleischentzündung ausgelöst.

Die Symptome

Eine Aphte bildet sich häufig ziemlich plötzlich und ohne auffällige Anzeichen. Häufig klagen die Betroffenen zunächst über Schmerzen, welche unterschiedlich stark wahrgenommen werden. An der betroffenen Stelle wird zudem über ein Brennen oder Jucken geklagt. Vor allem beim Trinken und Essen ist eine Aphte besonders schmerzhaft. Es kommt auch vor, dass sie Schmerzen beim Reden und Schlucken verursachen, wenn sie an einer Stelle sitzen, welche oft gereizt wird. Eine Aphte kann so starke Schmerzen verursachen, dass Betroffene deutlich weniger Essen. Leidet ein Patient sehr häufig an dieser Art der Entzündung der Mundschleimhaut, so nimmt dieser in der Zeit deutlich ab. Es hängt von der betroffenen Stelle im Mundraum ab, wie stark die Schmerzen sind. Die Größe der Aphte spielt hierbei keine Rolle. Vor allem wenn sich die Aphte auf der Zunge befindet sind die Schmerzen besonders stark.

In eine solchen Fall gibt es einige Hilfsmittel gegen die Mundschleimhautentzündung, Hausmittel etwa wie Backpulver, Papaya oder Teebaumöl können die Schmerzen etwas lindern und die Aphten reduzieren. Befindet sich die Aphte an einer Stelle, welche mechanisch weniger beansprucht ist und dadurch weniger gereizt wird, so verursacht sie kaum Schmerzen. In der Regel klingen die Schmerzen nach etwa zwei bis fünf Tagen ab.

Es gibt auch lange und schwere Verläufe der Mundschleimhautentzündung. Medikamente sind in einem solchen Fall unbedingt notwendig. Untypisch für eine kleine Aphte sind vergrößerte Lymphknoten oder allgemeine Symptome, wie etwa Gelenkschmerzen. Diese treten nur auf, wenn es zu einer Superinfektion gekommen ist, oder sich Morbus Behçet entwickelt. Die Entstehung einer Superinfektion kommt selten vor bei einer Mundschleimhautentzündung. Medikamente von Ihrem Arzt helfen dagegen. Eine andere Möglichkeit besteht wenn es sich um kleine Aphten handelt. In eine solchen Fall gibt es einige Hilfsmittel gegen die Mundschleimhautentzündung, Hausmittel etwa wie Teebaumöl.

Behandlung der Mundschleimhautentzündung

Wie oben bereits erwähnt gibt es unterschiedliche Ursachen für eine Mundschleimhautentzündung. Die Behandlung richtet sich immer nach diesen Ursachen. Bakterielle Infektionen können eine dieser Ursachen sein für eine Mundschleimhautentzündung. Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika kommen dann zum Einsatz. Auch virale Infektionen kommen als Ursache in Frage für eine Mundschleimhautentzündung. Medikamente in diesem Fall sind Virustatika. Eine andere Möglichkeit besteht wenn es sich um eine kleine Aphte handelt. In eine solchen Fall gibt es einige Hilfsmittel gegen die Mundschleimhautentzündung, Hausmittel etwa wie Teebaumöl. Außerdem muss bei einer Mundschleimhautentzündung auf eine regelmäßige und umfangreiche Zahn- und Mundhygiene geachtet werden.

Zum Einsatz kommen bei einer Mundschleimhautentzündung Hausmittel wie Melissen – und Salbeiblätter, Myrrhentinktur, Triamcinolonacetonid, ein entzündungshemmender Wirkstoff, sowie Kamillenblüten. Weitere Hausmittel gegen die Mundschleimhautentzündung sind Mundspülungen, welche Lösungen aus Ratanhiawurzel, Myrrhe, oder Rhabarberwurzel enthalten. Hilfreich bei der Mundschleimhautentzündung sind zudem betäubende und schleimhaltige Wirkstoffe, wie Lidocain, Eibisch und Malve.
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