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Blasen am Gaumen

Blasen am Gaumen können jeden treffen. Die Ursachen für diesen schmerzhaften Begleiter sind unterschiedlich. Infektionen, Beanspruchung der Mundschleimhaut, Zahnerkrankungen und Verbrennungen.

Zu den Infektionen die Blasen am Gaumen hervorrufen zählen, Grippeviren, HIV, Herpes und Aphten. Scharfe Nahrungsmittel, Alkoholkonsum und säurehaltige Getränke, reizen die Mundschleimhaut und fördern die Bildung von Blasen am Gaumen. Auch Zahnerkrankungen und Verbrennungen, durch heiße Getränke oder Speisen zählen zu den Entstehungsgründen. Scharfkantige Lebensmittel können die Schleimhaut verletzen und somit die Blasen am Gaumen verursachen.

Stress und Überlastung des Immunsystems können auch ein Motiv für die Entstehung der Blasen am Gaumen sein. Auch eine Zahnprothese oder Zahnspange, die nicht richtig sitzt, ebnet den Blasen am Gaumen den Weg. Hier hilft nur ein Zahnarztbesuch um die Ursache zu beheben. Bevor gegen die Blasen am Gaumen etwas unternommen wird, ist es wichtig zu wissen, um welche Art es sich bei Blasen am Gaumen handelt. Um eine genaue Diagnose zu erhalten, sollte ein Arzt dem Sie Vertrauen aufgesucht werden.

Anzeichen für Blasen am Gaumen

Blasen am Gaumen

Merkmale für Blasen am Gaumen sind unterschiedlich. Es fängt mit einem Brennen oder Kratzen an, Mundgeruch und Vermehrung des Speichelflusses. Es gibt auch Begleiterscheinungen wie gerötete Zunge, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Auch Kopfschmerzen können auftreten. Ein unbehandelter Zahn, der entzündet ist, könnte ein Anzeichen sein der nicht gleich bemerkt wird.

Es handelt sich bei Blasen im Mund um Indikatoren, die auch darauf schließen lassen, dass bestimmte Mangelerscheinungen bei den Mineralien und Vitaminen vorliegen. Gerade am Gaumen kommt es zu Berührungen mit der Nahrung und selbst Herpes kann hier im Gaumen eine Entzündung und Blasen im Mund erzeugen. Aphthen die als Blasen im Gaumen und als Bläschen im Mundraum auftreten, sind wie gesagt solange unbedenklich, wie sie in einem Zeitraum von zwei Wochen wieder abklingen und verschwinden. Diese Blasen im Mund sind oft trotzdem schmerzhaft und zwei Wochen können eine lange Zeit für Sie werden.

Auch Verbrennungen können Blasen am Gaumen verursachen, die mit Flüssigkeit gefüllt und sehr schmerzhaft sind. Hier ist es wichtig den Mund mit kaltem Wasser auszuspülen, bis eine Linderung eintritt. Wenn keine Linderung eintritt, sollte ein Arzt konsultiert werden. 

Behandlungsmethoden von Blasen am Gaumen

Für die Blasen am Gaumen gibt es verschiedene Behandlungsmethoden.  Bei der Geotherapie werden die entzündlichen Blasen am Gaumen mit Tonerde Spülungen behandelt. Ein Löffel Heilerde wird mit einem Glas Wasser vermischt und mehrmals am Tag als Mundspülung genutzt. Die Mundspülung sollte länger im Mundraum bleiben damit es effektiv wirken kann. Blasen im Mund können als Aphthen aber auch mit einem Lokalanästhetikum behandelt werden. Auch wenn Sie jetzt mehr wissen über Bläschen im Mund, welche Blasen im Mund und im Gaumen auftreten können, wenn Sie wissen das Aphthen selbst verschwinden, dann können Sie handeln. So bekommen Sie Blasen im Mund schneller als die beschriebenen zwei Wochen in den Griff.

Nutzen Sie alle Möglichkeiten und bei dem Auftreten und der Feststellung, Sie haben weiße Bläschen im Mund, können Sie sofort etwas dagegen tun. Ganz gleich ob im Gaumen oder in allen anderen Bereichen des Mund, Sie brauchen keine Blasen im Mund länger als nötig zu akzeptieren. Auch Hausmittel, wie etwas Kamillentee oder andere Kamillenextrakte können Linderung bei Blasen im Mund erzielen. Spülen Sie einfach den Gaumen mit diesen Kamillenlösungen. Jede Blase im Mund kann belastend sein und Mundbläschen können Sie sicher und gut mit diesen vorgeschlagenen Mitteln besiegen und behandeln.

Heilpflanzen dienen bei Blasen am Gaumen und entzündlichen Erkrankungen im Mundraum gegen Schmerzen und haben eine desinfizierende Wirkung. Salbeiblätter, Eibischwurzel und Kamillenblüten sind schnelle Helfer bei Entzündungen. Diese Blätter werden einzeln oder zusammengemischt als Mundspülung genutzt. Für die Stärkung der Abwehr der Schleimhaut eignen sich besonders gut die Arnikablüten. Die Arnika wird im Ganzen oder als Pulver für die Herstellung von Tinkturen angewendet. Arnika hat eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung, regt die Durchblutung der Schleimhaut an und ist keimtötend.

Was ist zu tun bei Blasen am Gaumen

Am wichtigsten jedoch ist eine sorgfältige Mundhygiene. Solange die Schleimhaut gereizt ist, sollte auf alles geachtet werden, damit der Gaumen nicht noch mehr gereizt wird.  Nach den Mahlzeiten, den Mund immer gründlich spülen, wenn es keine Gelegenheit ergibt, sich die Zähne zu putzen. Gefrorene Ananasscheiben sind entzündungshemmend und wirken abschwellend.

Kalte Speisen wie Milchsuppe, Pudding und Grießbrei sind bei Blasen am Gaumen die besten Mahlzeiten.

Eiswürfel wirkt auf Blasen am Gaumen gefäßverengend und hilft bei Rötungen und Entzündungen. Die Eiswürfel werden am Tag, je nach Bedarf, mehrmals gelutscht. Hier ist es wichtig kein Soft- oder Wassereis zu sich zu nehmen, da die Zusatzstoffe oder die Fruchtsäure den Gaumen zusätzlich belasten können und somit wird der Heilungsprozess verlangsamt.